
dann entscheide
noch mal»
Der Nebel der grauen Klippen
Herbst 1971. Mireya Albornoz, Linguistin, reist zu einem Archipel im Süden Chiles, um die letzten Stimmen eines sterbenden Dialekts aufzunehmen. Sie trägt eine Magnetbandkassette mit sich, die die Stimme ihres toten Mannes bewahrt — eine Kassette, die sie sich nicht traut zu löschen. Im Dorf Trelche hat der Nebel der Flussmündung einen Namen, und jeden Herbst wählen die Honoratioren, wer ihn verliert.
Herbst 1971. Mireya Albornoz, Linguistin, reist zu einem Archipel im Süden Chiles, um die letzten Stimmen eines sterbenden Dialekts aufzunehmen. Sie trägt eine Magnetbandkassette mit sich, die die Stimme ihres toten Mannes bewahrt — eine Kassette, die sie sich nicht traut zu löschen. Im Dorf Trelche hat der Nebel der Flussmündung einen Namen, und jeden Herbst wählen die Honoratioren, wer ihn verliert.